Ich analysiere sämtliche Verarbeitungsvorgänge in Ihrer Praxis oder Ihrer Apotheke und helfe Ihnen dabei, ein Verarbeitungsverzeichnis zu erstellen.

Im Verarbeitungsverzeichnis müssen Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Apotheken auflisten, welche personenbezogenen Daten sie genau verarbeiten, welche Personengruppen betroffen sind und was sie tun, um die Daten technisch und organisatorisch zu schützen. Das gabs auch schon früher, hieß Verfahrensverzeichnis, galt aber auch nur für automatisierte Vorgänge. Jetzt sind alle Formen der Verarbeitung gemeint, also auch der beliebte Zettelkasten mit Kundenvisitenkarten oder sonstige Papierakten. Was hilft das? Eine ganze Menge, denn endlich hat man einen Überblick. Und das kann manchmal ziemlich erhellend sein.

Wer trotzdem denkt: Da muss es doch Ausnahmen geben – das stimmt. In Art. 30 Abs. 5 DSGVO wird davon gesprochen, dass es bei Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern eine Ausnahme von der Pflicht zum Führen eines Verabeitungsverzeichnisses geben soll. Aber: Es gibt so viele Einschränkungen dieser Ausnahme, dass sie nahezu bedeutungslos ist. Denn wer kann zum Beispiel schon sicher sagen, dass die vorgenommene Verarbeitung von personenbezogenen Daten kein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen darstellt, wie es dort verlangt wird.